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1. Vor dem Kauf die Immobilie untersuchen lassen

Ein Haus, eine Wohnung oder eine sonstige Immobilie kann preislich noch so attraktiv sein, dennoch sollte man gerade bei älteren Objekten beachten, dass zahlreiche versteckte Mängel vorhanden sein könnten. Deswegen sollte hierauf besonders viel Wert gelegt werden. Spätere Mängel gehen ins Geld. Die Behebungskosten sind im ersten Moment durch den Käufer zu tragen. Sicherlich kann er diesen Schaden unter Umständen gegenüber dem Verkäufer geltend machen. Doch bis man als Käufer zu seinem Recht kommt, vergehen oft Jahre.
Jahre in den hohe Prozesskosten im Voraus hinterlegt werden müssen. Viele Immobilienbesitzer sind dabei schon in den Ruin gelangt. Ein Gutachter sollte sich vor Kauf das Objekt gewissenshaft ansehen. Warten Sie unbedingt die Expertise ab.

2. Die Lage entscheidet

Die Lage entscheidet bei jeder Immobilie. Das bedeutet aber auch vorausschauend zu handeln. Lassen Sie prüfen ob in der nächsten Zeit Pläne für weitere Bebauungen im Umfeld stattfinden sollen. Das kann die Wohnqualität aber auch den Wert deutlich mindern. Der wunderschöne Weitblick kann plötzlich durch einen weiteren Bau jäh unterbrochen werden.
Aber auch Autobahnen oder stark befahrene Straßen können auf enorme Lärmbelästigung schließen, die man bei einer schnellen Besichtigung kaum wahrnimmt. Erkunden Sie in aller Ruhe die Umgebung mit einem langen Spaziergang, sprechen Sie mit den Nachbarn. Das kann vor Schaden bewahren.

3. Nebenkosten können schnell in eine Sackkasse führen

Günstige Immobilien sind schön und gut. Doch was passiert, wenn die Nebenkosten in unkalkulierbare Höhen steigen und den eigenen Finanzplan so langfristig ins Wanken bringen kann?
Zunächst einmal gilt es die normalen Nebenkosten, die mit dem Kauf anfallen, zu sondieren. In der Regel bewegen sich diese um die 12 Prozent vom Kaufpreis. Neben der Grunderwerbssteuer, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist ( 3,5 – 5 %), fallen auch Kosten für den Notar und den Grundbucheintrag an. Hinzu kommt natürlich auch die Maklergebühr sowie weitere Nebenkosten.

Auch die Kosten für den Unterhalt sollten sehr genau dabei kalkuliert werden. Hier kommt es immer wieder zu Engpässen. Neben den regulären Kosten wie Wasser, Strom und andere Posten müssen auch Rücklagen für Sanierung, Renovierung und natürlich Versicherung bedacht werden. Lassen Sie sich hierfür vom vorherigen Besitzer dessen Ausgabenliste zeigen, um einen vernünftigen Überblick zu erhalten.

4. Die Finanzierung

Nicht jede Bank eignet sich für eine Finanzierung. Ein Kredit sollte immer maßgeschneidert auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse ausgerichtet sein und vor allem ausreichend Luft bieten. Denken Sie auch immer daran 2 Monatsmieten auf dem Konto für schwere Zeiten als Reserve zu haben.
Die richtige Bank zu finden kann Ihnen keiner abnehmen. Der Rat eines Kollegen mag gut gemeint sein, führt jedoch oft nicht zum gewünschten Ergebnis.
Nehmen Sie sich vor allem Zeit und sprechen Sie mit verschiedenen Banken und vergleichen Sie die Angebote. Halten Sie vor allem Ausschau nach Flexibilität. Denn gerade bei langen Finanzierungsdauern kann es immer irgendwann zu Engpässen kommen. Gerade dann ist es wichtig, einen flexiblen Kredit zu haben. Einige Banken bieten daher bereits die Möglichkeit, auch ein oder zwei Monate einfach mit der Rate auszusetzen zu können.
Ganz wichtig ist vor allem, dass zunächst unverbindliche Anfragen erfolgen. Denn jede Abfrage kann zudem die eigene Bonität gefährden. Stellen Banken ein Angebot zusammen, geht das oft Einher mit der Abfrage bei der Schufa. Erfolgen dort in kurzer Zeit viele Anfragen, wird die Bonität automatisch abgewertet.

5. Welcher Mieter darf es sein?

Immobilienkäufer sind besonders schockiert durch die neuen Sendungen, die auf den Privatsendern zu sehen sind. Hier werden Mietnomaden vorgeführt. Schauspieler, die in die Rolle der Täter schlüpfen und fiktive Fälle nachspielen.
In der Regel ist dieser Personenkreis jedoch relativ gering. Die Gefahr einem Mietnomaden zu begegnen ist daher prozentual eher unwahrscheinlich.
Dennoch sollten Sie sich über den neuen Mieter unbedingt vorab erkunden. Können Mieten nicht mehr gezahlt werden, wirkt sich das auch nachhaltig auf Ihre Kredittilgung aus. Ein persönliches Gespräch kann durchaus helfen. Beachten Sie hier, der erste Eindruck kann leicht täuschen. Holen Sie deshalb sicherheitshalber eine Schufa-Auskunft ein. Ganz interessant kann auch eine Auskunft des Vormieters sein, hier lassen sich in der Regel die wichtigsten Punkte sammeln.
Als weiteres Dokument sollte ein Gehaltsnachweis verlangt werden, dieser gibt schnell Aufschluss, ob ein regelmäßiges Einkommen vorhanden ist.

6. Finanzielle Absicherung bei Fremdvermietung

Wenn Sie wie unter Punkt 5 planen die Immobilie zunächst fremd zu vermieten, sind Auskünfte die eine Sache. Dennoch kann es beim Mieter immer zu einer Verschlechterung der Finanzlage kommen. Das wirkt sich in aller Regel zunächst bei der Mietzahlung aus, denn dieses ist oft der größte Posten. Treten Zahlungsausfälle auf, belastet das meistens auf lange Zeit. Den Statistiken nach betragen die Zahlungsausfälle im Durchschnitt bis zu 11,3 Monate. Eine Zeit, die Ihnen das Genick brechen kann.

Dennoch bestehen auch hier Alternativen. So kann man bereits frühzeitig mit einer Mietausfallversicherung vorbeugen. Sollte es wider erwarten zu einem Mietausfall kommen, springt die Versicherung ein und sichert zunächst die laufende Kredittilgung. Doch auch hier gilt, die Vertragskonditionen genau zu vergleichen. Manche Anbieter behalten sich bei Fahrlässigkeit vor, die Zahlung zu verweigern. Fahrlässigkeit kann dann vorliegen, wenn man sich zuvor nicht ausreichend über den Mieter erkundigt hat und so von vornherein die Gefahr eines Mietausfalles bewusst eingegangen ist.

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