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Im Kreis Neuwied werden dringend Wohnungen für Asylbewerber gesucht

 Die derzeitig hohe Nachfrage nach Immobilien wirkt sich auch auf andere Bereiche negativ aus. So haben heute bereits viele Kommunen das Problem, das ihre Asylbewerberheime vollkommen überlastet sind. Ein Beispiel hierfür ist die Kommune Kreis Neuwied. Die dortige Sammelunterkunft an der Hafenstraße ist mittlerweile komplett ausgelastet. Dennoch kommen immer mehr Asylbewerber in den Kreis Neuwied.


Dass sich das Problem besonders in den kommenden Monaten deutlich verschärfen wird, ist nun auch den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden bewusst geworden. Denn laut aktueller Planung ist in der nächsten Zeit mit einer weiteren Flut von Asylbewerbern zu rechnen.


Die Zuständigkeit hierfür liegt aber nicht, wie irrtümlich gerne angenommen, bei der Kreisverwaltung. Die Einweisung erfolgt dabei über das Kreissozialamt. Hierfür besteht ein fester Schlüssel, nachdem die Zuteilungen erfolgen. Insofern ist auch in den umliegenden Verbandsgemeinschaften der Wohnraum mehr als knapp. Als weiteres Beispiel sei die Verbandsgemeinschaft Asbach zu benennen. Hier mussten die Flüchtlinge bereits notdürftig in einer Pension untergebracht werden, bevor freie Wohnungen gefunden werden konnten.

Die Lage ist dramatisch

Vor einigen Jahren hatte sich der Markt ein wenig entspannt, der Strom von Flüchtlingen ließ nach. Doch mittlerweile hat sich die Lage gedreht und die Zahl der Flüchtlinge, die politisch verfolgt werden, nimmt wieder drastisch zu. Aufgrund der aktuellen Unruhen ist sogar mit einer einer weiteren Explosion zu rechnen. Die zuvor beschriebene Sammelunterkunft an der Hafenstraße im Kreis Neuwied ist bereits seit Monaten ausgebucht und mehr als überbelegt. Händeringend werden neue Wohnungen gesucht. Schon seit dieser Zeit herrscht Alarmstimmung und die Gemeinden haben ein neues Krisenmanagement eingeführt.

Pressemitteilung im Kreis Neuwied sorgte für Angebote

Durch eine örtliche Pressemitteilung, die vor einigen Wochen ergangen ist, und über die unsäglichen Zustände berichtete, haben sich nun einige Wohnungseigentümer gefunden. Die boten leer stehende Immobilien und Wohnungen für die Vermietung an Asylbewerber an. Auch Hotels, die zeitig mit einer geringen Nachfrage zu kämpfen haben, sind bereit, weitere Asylbewerber aufzunehmen. Ob das jedoch ausreichend ist, darf bezweifelt werden. Sofern viele der Angebote nur als Zwischenlösungen herhalten können und teilweise besonders kostenintensiv sind.

Es ist damit zu rechnen, das sich die Probleme weiter verschärfen werden. Denn zwei Punkte fallen aufeinander. Die eigentliche Knappheit an Immobilen, bedingt durch die hohe Nachfrage und der erneut zunehmende Flüchtlingsstrom. Für viele Gemeinden in ganz Deutschland eine Mammutaufgabe.

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