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Die Energiewende wird teuer

Schon seit Monaten streiten sich Wissenschaftler, ob die Energiewende wirklich Sinn macht. Vorteile für den Verbraucher sind kaum zu entdecken. Auch die Umwelt profitiert von der so genannten Energiewende in Deutschland kaum. Fakt aber ist, die Energiewende ist ein Gewinn bringendes Geschäft. Für den Verbraucher bedeutet dieses vor allem draufzahlen. Denn der Strom wird auch in den nächsten Monaten deutlich teurer.

Stromkunde muss für Fehlplanungen bezahlen

Nun, nachdem der Bundestag beschlossen hat, dass bei einem Ausfall von Offshore-Windparks die Stromkunden ab einem gewissen Betrag zahlen sollen, ist ein Preisanstieg (Umlage) unumgänglich. Besonders für Familien heißt es dann erneut kräftig sparen. Nach der neuesten Regelung sollen Verbraucher dann zur Kasse gebeten werden können, wenn zum Beispiel ein Offshore-Windpark nicht wie geplant ans Netz gehen kann und Firmen somit auf die Stromlieferung verzichten müssen. Der Kunde wird direkt über die Stromabrechnung zur Kasse gebeten. Die zusätzliche Umlage wurde bereits im November beschlossen. Zwar wurde und wird auch der Strom aus Atom- oder Kohlekraft vom Staat subventioniert. Aber eben nicht mittels einer direkten Umlage. Für den Verbraucher sind daher die dortigen Subventionen kaum spürbar. Ganz anders bei den erheblichen Kosten und Subventionierungen für die Energiewende. Hier schlagen sich (auch künftig) alle Belastungen direkt in steigende Strompreise nieder. Damit wird die Energiewende auch in Zukunft für Mensch und Umwelt ein Minusgeschäft bleiben.

Verbraucher muss für Milliarden haften

Durch die neuen Vorschriften bei den Offshore-Windparks wird dem Verbraucher beinahe eine direkte Haftung von mehreren Milliarden Euro auferlegt. In der Vergangenheit erwies sich die Nutzung von Windparks in der Nord- und Ostsee eher als Katastrophe. Vor allem gab es immer wieder Probleme beim Anschluss, um den gewonnenen Strom tatsächlich ins Leistungsnetz übertragen zu können. Die Betreiber der Windparks verklagten daraufhin den Bund und erstritten so bislang hohe Schadensersatzzahlungen. Da die Probleme weiter anhalten und auch in Zukunft kaum schnell lösbar werden, ist mit einem weiteren Anstieg von Schadensersatzzahlungen zu rechnen.

Katastrophale Planung in der Energiewende

Die Energiewende zeigt sich insgesamt als schlechtes Konstrukt. Unüberlegt und fast ohne jegliche Planung wurde diese in einem Hau-Ruck-Verfahren beschlossen. Positive Auswirkungen auf die Umwelt sollten der Fall sein. Doch langfristig sind diese nicht zu erkennen. Der Endkunde, also jeder Bürger in Deutschland, muss jedoch dafür vermehrt zahlen. Wie katastrophal die Planung der Energiewende wirklich ist, zeigt sich auch daran, dass man selbst unrentable Gaskraftwerke weiter betreiben muss. Denn ohne diese, würde die Gefahr von Black-outs kaum zu kontrollieren sein.

13 Euro im Jahr der Anfang?

Nach Berechnungen von Experten geht man zunächst davon aus, dass der Stromkunde im Durchschnitt bis zu 13 Euro mehr bezahlen wird. Dieses würde einer 12 prozentigen Erhöhung entsprechen, die bereits mit Beginn des Jahres 2013 zu tragen ist. Allerdings erwartet man, das bereits auf Ende 2013 oder sogar schon früher weitere erhebliche Kosten zum Tragen kommen werden. Ein Ende der Mehrkosten ist derzeit also nicht absehbar. Die Energiewende wird damit in Deutschland zu einem nicht kalkulierbaren Problem. Am Ende vielleicht sogar zu einem Super-Gau.

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