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Deutsche Bank federführend bei US Immobilien

In Zusammenhang mit dem US-Immobilienmarkt ist uns die Deutsche Bank vor allem noch als Käufer und Betreiber eines Casinos in Erinnerung geblieben. Nun mach die Bank erneut Schlagzeilen. Der Immobilien Markt in den USA bekommt wieder Fahrt und entwickelt sich langsam wieder mit steigender Tendenz. Das nutzen derzeit vor allem professionelle Anleger, die vermehrt Wohnimmobilien für die Vermietung erwerben. Federführend bei der Finanzierung ist die Deutsche Bank. Immobilien Kredite sind wieder gefagter, die Zeiten der Krise geraten in Vergessenheit. In den letzten Wochen und Monaten konnten so hohe Kredite an Beteiligungsgesellschaften vergeben werden. Die Deutsche Bank gehört dabei den Gerüchten nach zum größten Geldgeber.

Zunahme des Wettbewerbes

Das der Immobilienmarkt wieder in Fahrt kommt, zeigt auch die spürbare Zunahme der Wettbewerber. Die Blackstone Group in New York schloss erst vor Kurzem eine Kreditlinie über 1,5 Milliarden Dollar bei der Deutschen Bank ab. Vorwiegend soll dieses Geld in den Kauf von Einfamilienhäusern investiert werden. Schon einige Monate voraus erhielt die Beteiligungsgesellschaft bereits 2,1 Milliarden Dollar.

Über Wertbriefe

Die Deutsche Bank verdient dabei vor allem über die Gebühren und Zinsen. Gleichzeitig wird erwartet, dass die Mieteinnahmen auch in Form von Wertbriefen verbrieft werden. Diese würden schlussendlich an Investoren verkauft. Finanzexperten sehen damit mittelfristig eine Änderung im Marktgeschehen. Dominiert wurde der Verkauf von forderungsunterlegten Anleihen bislang ausschließlich von kleinen Gesellschaften. Nun erwarten einige Experten bereits eine neue institutionelle Anlageklasse. Das Unternehmen Silver Bay Realty hat bereits mehr als 5000 Wohnimmobilien erworben und zusätzlich im Mai diesen Jahres erst eine Kreditfazilität von mehr als 200 Millionen Dollar durch die Bank of America erhalten. Die Fazilität macht deutlich, dass Miet-Einfamilienhäuser auch in den USA an den Kapitalmärkten künftig als Anlageklasse ernstgenommen werden.

Auch die bekannten Beteiligungsunternehmen Apollo Global Management (New York) und Tricon Capital Group (Toronto, Kanada) haben bereits in diesem Monat weitere Kredite für Wohnimmobilien erhalten. Die Gelder wurden hierbei ebenfalls durch die Deutsche Bank zur Verfügung gestellt. Vorwiegend kaufen die Unternehmen die einzelnen Immobilien bei Zwangsversteigerungen günstig ein. Teilweise auch in ganzen Paketen. Die so erworbenen Immobilien werden dann nach und nach in Mietobjekte umgewandelt.

Kreditwürdigkeit in den USA

Schon jetzt steigen die Preise für US-Wohnimmobilien so schnell wie in den letzten 7 Jahren nicht mehr. Der Anteil der Amerikaner, die über Wohneigentum verfügen, ist jedoch dagegen deutlich geschrumpft. Viele US-Bürger können sich eine Hypothek derzeit nicht leisten. Alleine zum Vorjahr sind die Preise für Häuser um 12 Prozent gestiegen. Blackstone konnte seine Stellung in den USA dominant ausbauen. In mehr als 13 Ballungsgebieten wurden rund 29.000 Einfamilienhäuser erworben. Damit ist die Gesellschaft zum größten Eigentümer in dem Land aufgestiegen.

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