Kellergeschoss

Das Gebäude ist nach der Planung teilunterkellert. In diesem Fall beträgt die Raumhöhe ( lichte Höhe ) im Kellergeschoss
ca. 2,30 m. Die Rohbodenplatte ist aus Beton, mit Bewehrungseinlagen. Die Außenwände werden nach statischer
Erfordernis massiv hergestellt.

Die Haustrennwände entsprechen den Schall- und Wärmeschutzanforderungen. Die Kellerdecke wird als Filigranplattendecke
mit Aufbeton nach den statischen Erfordernissen ausgeführt und hergestellt.
Die Sockelhöhe des freiliegenden
Kellermauerwerks beträgt ca. 0,50 m.
Das Kelleraußenmauerwerk erhält im Sockelbereich einen Wärmedämmputz.
Die Kelleraußenwände werden
aus WU – Beton ( Wasserundurchlässiger Beton ) hergestellt

Tiefgarage

 

Erdarbeiten:

Der Mutterboden wird in max. 30 cm Stärke abgetragen und seitlich gelagert. Die Baugrube wird ausgehoben und der Bodenaushub wird auf dem Grundstück getrennt vom Mutterboden gelagert und später entsprechend auf dem Gelände verteilt.

Die Arbeitsräume werden nach Beendigung der Arbeiten mit dem vorhandenen Bodenaushub wieder angefüllt. Überschüssiger Bodenaushub wird abgefahren.

 

Wände, Decke, Bodenplatte:

Die Außenwände, die Decke und die Bodenplatte werden als wasserundurchlässige Stahlbetonkonstruktion gemäß statischem Erfordernis erstellt.Die Rampe besteht aus seitlichen Betonwänden oder Schalsteinen und erhält einen Belag aus Betonsteinpflaster.

Die Bodenplatte der Tiefgarage wird abgezogen und erhält daher keinen Belag.

Die Innenwände werden gemäß den statischen Anforderungen und den Architektenzeichnungen sowohl aus Beton als auch aus Mauerwerk erstellt.

Die lichte Höhe beträgt mindestens 2,00m.

 

Installation:

Sämtliche in der Tiefgarage verlaufenden Installationen und Leitungstrassen werden unverkleidet Aufputz verlegt.

 

Lüftung:

Die Tiefgarage wird mittels einer s.g. „freien Lüftung“ be- und entlüftet über Schächte undÖffnungen gemäß behördlicher Auflagen.

 

Tor:
Im Tiefgaragengeschoss wird ein elektrisch zu betätigendes Tiefgaragentor installiert. Im Außenbereich an der Einfahrt wird zur Öffnungsbetätigung ein Schlüsselschalter und vor Aus- und Einfahrt im Inneren ein Zugschalter, ein Taster „auf/ab“ oder ein weiterer Schlüsselschalter installiert. Optional kann eine Fernbedieneinheit zur Torbetätigung erworben werden.

Hinweise:

Eine geringe Pfützenbildung im Bereich von Stellplätzen und Fahrgassen ist möglich und stellt keinen Mangel dar.

Eine Kondenswasserbildung in Verbindung mit erhöhter Luftfeuchtigkeit ist in Untergeschossen und Tiefgaragen nicht ausgeschlossen.

Zum Schutz der Tiefgaragen- und Untergeschossdecke darf auf den Zuwegen und Zufahrten nur mit Splitt, keinesfalls mit Tausalz gestreut werden.